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Deutschland muss nun Gewinnabführungs- und Verlustübernahme-Verträge anerkennen, die nach den Rechtsvorschriften eines anderen EU- oder EWR-Mitgliedstaats geschlossen wurden

Obwohl Deutschland die rechtlichen Grundlagen bereits geschaffen hat, verweigert die Steuerverwaltung die Anerkennung der Gewinnabführungs- und Verlustübernahme-Verträge.

Mit Mitteilung vom 25.07.2019 forderte die EU-Kommission Deutschland auf, binnen zwei Monate die Gewinnabführungs- und Verlustübernahme-Verträge von Unternehmen anzuerkennen, die ihren Verwaltungssitz nach Deutschland verlegen.

Durch die Weigerung werden Unternehmen mit Sitz in einem anderen EU-/EWR-Mitgliedstaat daran gehindert, ihre verankerten Rechte der Niederlassungsfreiheit (Artikel 49 AEUV sowie Artikel 31 des EWR-Abkommens) in Anspruch zu nehmen.

Wer seinen Lebensmittelpunkt ins Ausland verlegt, ist im Vorteil. Mit der richtigen Rechtsform kann man dann in Deutschland weitgehend steuerfrei weitermachen.

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183 Tage Regelung Allgemein Aufenthaltsgenehmigung Auslandseinnahmen steuerfrei Auswanderer Digitale Nomaden gewöhnlicher Aufenthalt internationales Steuerrecht Kinder Lebensmittelpunkt Mittelpunkt der Lebensinteressen Perpetual Traveler Rechtsform Schlafplatz steuerpflichtig Steuerfreiheit Territorial-Prinzip Umziehen

Auswandern ist so einfach wie umziehen!

Wenn man es richtig macht, dann genießt man legal folgende Vorteile:

Keine oder minimale Steuern!

Buchhaltung- und Bilanzpflicht entfällt.

Steuerberater nicht erforderlich.

Keine behördlichen Auflagen.

Kein Mindestaufenthalt.

Leben wo man will.*

Ergebnis: Mehr Geld kann man nicht verdienen.

* Leben wo man will: Steuerfrei leben in Deutschland ist nur im Hotel, in einer Pension oder über Airbnb, etc. möglich, begrenzt auf maximal 182 Tage. Hier muss immer alles auf den Einzelfall abgestimmt werden. Ich habe selbst bis zu 100 Tage pro Jahr in Hotels in Deutschland verbracht. Anfang des Folgejahres ließ ich mir dann die Umsatzsteuer auf meine deutschen Rechnungen erstatten.

Umziehen ist oft besser als komplett auswandern!

Ich bin immer nur umgezogen und habe konsequent meinen Job steuerfrei in Deutschland weitergemacht! Ich lebte in

Eupen/Belgien (über 5 Jahre), damals zahlte ich 15% Pauschalsteuer

Thessaloniki/Griechenland (über 15 Jahre), damals steuerfrei

Palma de Mallorca/Spanien (fast 12 Jahre) damals steuerfrei und

seit 2001 in Paraguay, wo meine Auslandseinkommen steuerfrei sind, während ich auf Inlandsgewinne 10 Prozent Steuern zahle.

Meine Kunden sind seit 1971 hauptsächlich Unternehmer in Deutschland, Österreich, Schweiz und in den USA, darunter einige Weltmarktführer.

Ich habe für meine Kunden unzählige Unternehmen und Institutionen in den USA, in der Schweiz, in England, in Deutschland und in Paraguay gegründet und verwaltet.

Meine Tochter hat bereits mit 10 Jahren beschlossen, eines Tages meine Nachfolge anzutreten.

Monica ist eigentlich schon seit mehr als 15 Jahren dabei …

Monica hat es durchgezogen!

Monica spricht Spanisch, Catalan, Englisch, Französisch und Deutsch.

Die 3 besten Tipps für Auswanderer, Perpetual Traveler und digitale Nomaden

Tipp 1: Erst Umziehen und steuerfrei Geldverdienen.

Dabei ist es meistens nicht nötig, die Kunden zu wechseln. Der Kunde merkt das meistens gar nicht, wenn man seinen steuerlichen Lebensmittelpunkt nicht mehr in Deutschland hat.

Tipp 2: Sie brauchen die richtige Rechtsform, um am Sitz Ihrer Kunden ggf. legal steuerfrei Ihre Geschäfte betreiben zu können!

Wenn Ihre Kunden in Deutschland ihren Sitz haben, dann nützt Ihnen eine illustre Briefkastenfirma in Übersee mit Treuhänder nicht viel. Sie brauchen eine Rechtsform, die minimale Kosten verursacht. Und die das Finanzamt Ihres Kunden akzeptiert. Die Auswahl ist gering, vor allem für Deutsche! Es gibt nicht viele Länder, deren Rechtsform in Deutschland ernstgenommen wird und keine Steuerprüfung beim Kunden auslöst.

Tipp 3: Verschiedene Länder testen wo Sie tatsächlich leben wollen, Voraussetzungen und Auflagen prüfen …

… unter anderem für den Erhalt der Aufenthaltsgenehmigung; Mindestaufhaltsdauer im Land, Steuern auf Auslandseinkommen, Steuern auf Inlandseinkommen, Buchhaltungs- und Bilanzpflicht ja oder nein? Höhe der Steuerberatungs- und Buchhaltungskosten, Führerschein bzw. Internationaler Führerschein, Erbrecht, usw.

Fragen kostet nichts!

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Heuermann’s Fake-Personalausweis

Im Handelsblatt gibt Heuermann ein Dokument als Personalausweis von Paraguay aus. Das ist natürlich eine glatte Lüge. Es gibt keinen Personalausweis in Paraguay. Das abgebildete Dokument ist völlig wertlos.

Fake: In Paraguay gibt es keinen Personalausweis!

Vom Mr. Staatenlos zum „Staaten-Loser“: Schlimm, wie die Leute belogen werden.

Im Handelsblatt gibt er an: „Ich war in Deutschland drei Jahre lang wohnsitzlos.“ Interessant … hat er wirklich 3 Jahre lang die Steuern hinterzogen?

„Mit der 183 Tage Regelung legal nie mehr Steuern zahlen“ … das sind Halbwahrheiten, die Heuermann verbreitet.

Merke: In Deutschland ist jeder mit seinem Welteinkommen steuerpflichtig, der einen Schlafplatz zur Verfügung hat. Es genügt also, wenn man von irgendwem ein Zimmer mit Bett zur Verfügung gestellt bekommt, das regelmäßig genutzt werden kann. Ob Heuermann drei Jahre lang unter der Brücke gepennt hat …?

Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte 2018 entschieden, dass zur Aufrechterhaltung eines inländischen Wohnsitzes auch unregelmäßige Aufenthalte in einer Wohnung ausreichen.
Dass der Steuerpflichtige von dort aus seiner täglichen Arbeit nachgeht, ist nicht erforderlich!

Die Tatsache eines Wohnsitzes und Lebensmittelpunkts im Ausland schließt die unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland nicht aus!

Die unbeschränkte Steuerpflicht nach nationalem Recht und der Ansässigkeit nach einem Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) sind strikt zu trennen.

Der Lebensmittelpunkt ist lediglich zur Bestimmung der DBA-Ansässigkeit im Falle einer sog. Doppelansässigkeit maßgebend, d. h., die betreffende Person ist in beiden Vertragsstaaten unbeschränkt steuerpflichtig und verfügt in beiden über eine ständige Wohnstätte.

Ist eine Person in beiden Vertragsstaaten ansässig (also unbeschränkt steuerpflichtig), bestimmt sich die Ansässigkeit nach der sog. Tie-Breaker-Regelung (Art. 4 Abs. 2 und 3 OECD-MA). Das ist ein abgestuftes Prüfverfahren der ständigen Wohnstätte, des Lebensmittelpunkts, des gewöhnlichen Aufenthalts, der Staatsangehörigkeit und des gegenseitigen Einvernehmens der Behörden.

Für die Frage, ob jemand in Deutschland der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegt, kommt es nicht darauf an, wo diese Person im DBA-rechtlichen Sinne als ansässig gilt.

Ein allgemeiner Grundsatz des internationalen Steuerrechts existiert nicht, nach dem eine Person nur von demjenigen Staat als unbeschränkt steuerpflichtig behandelt werden darf, in dem sich der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen befindet!

Diesen Ausführungen liegen diverse Urteile des Bundesfinanzhof (BFH) zugrunde, deren Auflistung ich meinen Kunden gerne zugänglich mache.